HINTERGRUND

DIE LEGENDE

Die Legende der weißen Frau von Ebersberg existiert tatsächlich seit Jahrzehnten und hat sich durch mündliche und schriftliche Übermittlung zu einer der bekanntesten Geistergeschichten aus Bayern etabliert. Das ProSieben Magazin „Galileo“ aber auch „Welt der Wunder“ sowie zahlreiche Internetportale, die sich mit Creepy Pasta und urbanen Legenden befassen, haben sich der Geschichte angenommen und darüber berichtet. Noch heute findet an der Hubertuskapelle ein regelrechter „Weiße Frau“-Tourismus statt. Des Weiteren werden Geo Cache Touren durch den Ebersberger Forst und Besichtigungsrunden zur Kapelle als Grusel-Events angeboten.

 

 

DIE PRODUKTION

Die komplette Produktion der ersten Staffel entstand auf No Budget Ebene mit dem Ziel etwas aufregendes und in bayerischen Gefilden auch neuartiges zu kreieren. Geholfen haben Manuel Weiss sein Producer Stefan Dyrna, Freunde, Bekannte, Verwandte und gelernte Schauspieler. Nils Klippe, ehemaliger Bandkollege von Manuel, komponierte den Score und das packende Thema.

Durch die Ebersberg Webserie-Facebook und YouTube Seite konnte die erste Staffel schnell an Reichweite und Fans gewinnen. Die Serie ist eine düster gehaltene Geistergeschichte mit Augenzwinkern. Der Look ist trotz des fehlenden Budgets angelehnt an amerikanische Filme wie „Conjuring“ oder „Insidious“. Die eigene Atmosphäre ergibt sich durch die bayerische Landschaft und die Dramaturgie inkl. der authentischen Charaktere und Dialoge. Gedreht wurde in München und Umgebung. Die Hauptdreharbeiten zu Staffel 1 umfassten 17 Drehtage für insgesamt 55 Minuten Film auf 4 Folgen verteilt. Das Drehbuch wurde über mehrere Jahre hinweg immer wieder umgeschrieben. Die Pre Produktion inklusive u.a. Casting, Locationsuche, Requisitenbeschaffung dauerte 4 Monate. Der Dreh und die Post Production erfolgten stets zwischen den Veröffentlichungen der Folgen. Dadurch enstand ein Release Abstand von jeweils einem Monat zwischen den Einzelfolgen. Durch den Erfolg von Staffel 1 wurde das Team ermuntert eine Fortsetzung der Geschichte zu inszenieren. Im Sommer 2016 schrieb Manuel Weiss für 3 Monate am ca. 100 seitigen Drehbuch für weitere 4 Folgen. Dieses Mal wurde die Spielzeit aller Folgen auf eine Gesamtlänge von ca. 80 Minuten (später 99 Min.) geschätzt. Mit den Film Fernseh Fonds Bayern und der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg wurden zwei Finanzierungspartner gefunden, die dafür sorgten, dass die zweite Staffel von allem etwas mehr vorweisen kann. Mehr Locations, Darsteller, Effekte und eben mehr Spielzeit waren nun möglich. Nach 22 Drehtagen mit der Main Unit wurden die Dreharbeiten im August 2017 beendet und am 07.10.17 feierten alle 4 Folgen in Spielfilmlänge ihre Premiere im Kino der HFF in München.

FESTIVALS

Ebersberg wurde auf ca. 15 internationalen und nationalen Festivals in den Wettbewerb aufgenommen. Darunter waren Kinoscreenings auf der Genrenale Berlin, dem Berlin Webfest, Wendie Webfest Hamburg, LA Webfest (April 2018), UK Webfest. Des Weiteren wurde Ebersberg als beste Webserie beim Monkey Tree Bread Festival ausgezeichnet und gewann auf dem Berlin Webfest die Greencard zum LA Webfest 2018. Auf dem UK Webfest wurde Ebersberg für die beste Webserie international nominiert. Staffel 2 war 2018 bereits beim Snowdance Independent Film Festival, LA Webfest, Die Seriale, Seriesland Bilbao und Asia Webfest zu erleben.

PRODUZENT + REGISSEUR

Schon als Kind vom Film begeistert, schnappte sich Manuel Weiss den 80er Jahre Camcorder seines Vaters und filmte darauf los. In seinen Jugendjahren drehte er mit Freunden Actionfilme und entschied sich auch bei der späteren Ausbildung und Studium für die Medienbranche. Als 2007 der Plattenvertrag mit seiner Band Jenson bei 313/Sony Music unterschrieben wurde, stand Manuel als Drummer plötzlich vor der Kamera für Musikvideos.

Von 2009 bis 2011 arbeitete er schließlich wieder in seinem erlernten Beruf als Producer, Realisator und Redakteur an dem wöchentlichen Kinomagazin „Blockbuster TV“ mit Steven Gätjen auf ProSieben. Parallel grümndete er seine Produktionsfirma und entschied sich 2015 komplett in die Selbstständigkeit zu wechseln. Heute realisiert er in den Bereichen Pre- bis Post Production Musikvideos, Imagefilme, EPKs und Fictionformate wie Ebersberg oder seinen ersten Langspielfilm "TagX".